Aktuelles

 

 

 

Bürozeiten:

Montags 

9-13 Uhr

und

Mittwochs 

9-11 Uhr

An allen anderen Tage können Sie auch gerne versuchen mich außerhalb der Kurszeiten zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Das Herbstsemester läuft, es sind noch einzelne Plätze frei.

(siehe auch unter "Kursplan, Termine, Preise")

 

Gedanken über die Langeweile

von Rüdiger Safranski, Philosoph:

"Wer wie ich über seine Zeit selbst vergügen kann, der hat auch immer Phasen, in denen er sich langweilt. Das klingt negativ, ist aber wunderbar. Langeweile zu haben ist für mich ein großer Luxus. Genau wie nicht erreichbar zu sein oder Distanzraum zu haben in der Enge einer Großstadt. Das ist für mich bedeutsamer als Konsum. Besonders die Langeweile mag ich, weil sie eine aufregende Form der Selbstendeckung ist. Ich lasse mich fallen und versuche die leere Zeit als leere Zeit zu erleben, das entspannt und beglückt zugleich. Wenn ich mich langweile, ist es fast, als meditiere ich - diese Leere ist wohltuend. Die meisten Menschen ertragen eine solche Leere nicht, dadurch entsteht viel Unheil, panische Reaktionen und Atemlosigkeit. Eigentlich ist es ein Paradox: Wenn ich vor der Langeweile keine Angst habe, verliert sie ihre negative Aura und wird zu etwas Schönem. Dann aber ist sie keine Langeweile mehr im herkömmlichen Sinn. Man könnte sagen: Ich langweile mich, ohne mich zu langweilen. Das geht übrigens auch zu zweit. Gemeinsam dösen,ainfach unangestrengt zusammen zu sein, das kann wunderbar sein, aber nur wenn klar ist, dass nicht der andere der Grund ist für die Langeweile. Das bedarf einer guten Basis der Verstehens. Am liebsten genieße ich Langeweile, indem ich beobachte, dem Theater des Lebens unbeteiligt zuschaue. Es gibt eine Eckkneipe, die ich sehr mag. Im Sommer, am späten Nachmittag, scheint dort die Sonne durch die Fenster. Es ist ein Ort, an dem ich mich herrlich langweilen kann."

 

 

 

Hygienekonzept für Yoga:

- tragen Sie Ihre Schutzmaske beim Betreten des Raumes/Gartens

- bringen Sie Ihre eigene Matte mit, im Sportforum sind Matten vorhanden, da bitte eine Auflage mitbringen

- im Eingangsbereich befindet sich Desinfektionsmittel, so können Sie als 1. Ihre Hände desinfizieren

- wenn möglich kommen sie in Ihrer Yogakleidung, die Umkleideräume sind geschlossen/im Garten nicht vorhanden

- die Matten haben 2 m Abstand, dies ist auf dem Boden gut markiert, so stimmt auch die Teilnehmerzahl mit der Raumgröße überein 

- auf der Matte können Sie ihre Maske absetzen

- die Teilnehmenden werden protokolliert um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen.

- Hilfsmittel, wenn möglich selber mitbringen. Ansonsten werden sie nach jeder Stunde von mir desinfiziert

- sensible Bereiche wie Türklinken und WC Bereich werden nach jeder Stunde von mir desiniziert.

- wenn möglich gild es diese sensiblen Bereiche zu meiden, d.h. die Türen im Eingangsbereich stehen offen und werden von mir geschlossen

- vor und nach der Yogastunde und je nach Wetterlage auch während der Stunde wird der Raum gelüftet (also ausreichend warme Kleidung tragen)

- besonder gefährdete Personen können zur Zeit nicht teilnehmen

- ich bleibe auf meiner Matte, kann also nur verbal korrigieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Christiane Klauß

Telefon: 04748 - 42 99 55 6

Mobil: 0157 - 56 40 30 12

 

 

 

 

"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, 

im nächsten Leben würde ich versuchen,

mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,

ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrrückter

als ich es gewesen bin,

ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.

Ich würde mehr riskieren,

würde mehr reisen,

Sonnenuntergänge betrachten,

mehr bergsteigen,

mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen, 

die jede Minute ihres Lebens 

fruchtbar verbrachten;

freilich hatte ich auch Momente der Freude,

aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, 

würde ich versuchen, 

nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,

aus diesen besteht nämlich das Leben;

nur aus Augenblicken;

vergiss den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,

würde ich von Frühlingsbeginn an

bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.

Und ich würde mehr mit Kindern spielen,

wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie....ich bin 85 Jahre alt

und ich weiß, dass ich bald sterben werde."

Jorge Luis Borges

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© Christiane bewegt